Südamerikanische Esskultur

Schnitzel, Schweinebraten mit Knödel und Spätzle gehören wohl zu den bekanntesten, deutschen Spezialitäten. Jedes Land besitzt seine eigene Kultur, mit inbegriffen auch die Esskultur. Die südamerikanische Esskultur wird Ihnen im folgenden Artikel näher erklärt.

Typische Zutaten für die südamerikanische Esskultur

Die Grundlebensmittel des Kontinents bestehen hauptsächlich aus Mais, Reis und Bohnen. Beliebte Fleischsorten sind unter anderem Lamm und Rind. Typische Beilagen zu Fleischgerichten sind Süßkartoffeln, Tomaten, Paprika, Kürbis oder Karotten. Aber auch Früchte sind bei den Einheimischen sehr beliebt. Denn Früchte, wie Mangos, Papayas, Melonen, Maracujas und Stern-und Acerolafrüchte sind kaum noch wegzudenken. Für diese Früchte, die man bei uns einfach und schnell im Supermarkt oder bei Obstständen besorgen kann, erfordert in Südamerika eine harte Arbeit. Die Früchte müssen erstmal reifen, bis man sie essen kann und das besteht aus einer langen Prozedur.

Anbau der verschiedenen, südamerikanischen Lebensmittel

Der Anbau von Tomaten, kann leicht erklärt werden. Jedoch muss klar dargestellt werden, dass nicht jeder Anbau einer Frucht gleich ist. Tomaten kennt man meist aus dem Supermarkt: rund und rot. Hinter ihnen liegt eine lange Reise. Die erste Stufe beim Anbau ist die Keimung. Bei der Keimung sollte die Temperatur zwischen 22°C bis 25°C sein, die jedoch später etwas sinken sollte. Die zweite Phase, die Aussaat, sollte so gegen Ende März geschehen. Die Pflanzen benötigen viel Licht, so mit sie in der Lage sind, gut gedeihen und sich entwickeln zu können.

Beliebte, südamerikanische Gerichte

1.Enpanadas:

Die südamerikanische Esskultur halbmondförmigen Teigtaschen sind überall zu finden. Meist sind sie mit Käse, Hackfleisch oder verschiedenen Meeresfrüchten gefüllt. In den chilenischen Enpanadas befinden sich häufig Fleisch, Oliven, Zwiebeln und Rosinen.

 2.Arepas:

Arepas sind runde Maisfladen, die meist nur in Venezuela und Kolumbien verzehrt werden. Da werden sie jedoch zu fast jedem Gericht gegessen. Am besten sollte man die Asüdamerikanische Esskultur peras frisch essen, da sie am nächsten Tag nicht mehr all zu gut schmecken. Die Füllungen von Arepas sind sehr vielseitig, jedoch werden sie nie mit süßen Sachen gegessen. Am häufigsten werden Arepas mit Käse, Bohnen, Hackfleisch, Gemüse, etc gegessen.

3.Sopaipillas:

Sopaipillas findet man überwiegend auf den Straßen von Peru, Chile, Argentinien und Bolivien. Sie bestehen aus dem Fleisch von Kürbissen. Das Fleisch wird klein geschnitten und in Salzwasser weichgekocht. Anschließend werden sie mit z.B. Mehl durchgeknetet und geformt. Beliebt werden Sopaipillas mit Honig gegessen. Es gibt aber auch salzige Versionen bei denen sie mit Guacamole oder Aji (gelber Chili) und vieles mehr gegessen werden.

4.Ceviche:

Das Gericht Ceviche gehört auch zu der südamerikanischen Esskultur und stammt ursprünglich aus Peru.  Das Gericht Ceviche besteht aus Gemüse mit rohem Fisch oder Meeresfrüchten. Verschiedsüdamerikanische Esskultur ene Beilagen sind meist Süßkartoffeln, Tomaten oder Avocados.

Rezept zu Arepas:

Was benötigt man für Arepas?

  • 2 Tassen „Harina precocida de Maiz“ (Maismehl Marke PAN, keine Polenta!!)
  • 3 EL warme Margarine (flüssig)
  • 1 Ei
  • 1 Tasse Käse, klein geschnitten
  • 1 Prise Salz
  • 2 ½  Tassen Wasser

Zubereitung:

Alle oben genannten Zutaten, bis auf den Käse, zusammen mischen und anschließend kneten. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass keine Klumpen entstehen. Falls noch Wasser benötigt wird, da der Teig zu trocken geworden ist, einfach noch vorsichtig ein wenig dazu geben. Der Teig sollte danach um die 5 Minuten ruhen. Nach den 5 Minuten kneten Sie den Teig zu kleinen Fladen und stechen sie in der Mitte ein kleines Loch, in das Sie den Käse füllen können. Braten Sie die Arepas in einer mit Magerine gefetteten Pfanne je 5 Minuten pro Seite an. Guten Appetit!

Für mehrere südamerikanische Rezepte klicken Sie bitte hier.


Wie man anhand des Artikels erkennen konnte, gibt es zahlreich verschiedene und für jeden das passende Gericht. Dass jeder einen unterschiedlichen Geschmack besitzt, ist verständlich. Deswegen sollte jeder für sich selbst entscheiden, welches Gericht er am besten findet. Die südamerikanische Esskultur scheint auf den ersten Blick möglicherweise etwas exotisch, jedoch sollte jeder seinen Horizont in Sachen Esskultur erweitern und etwas südamerikanisches probieren.